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Hannover Leasing

Das Emissionshaus bietet seit 1996 Flugzeugfonds an, von denen 47 planmäßig bis 2010 beendet wurden. Bei den noch laufenden Fonds haben sich allerdings inzwischen einige Unwägbarkeiten eingestellt. Bei zwei Fonds ist Mieterin der Flugzeuge die insolvente Fluglinie Air Berlin. Die restlichen drei Flugzeugfonds halten jeweils ein Großraumpassagierflugzeug des Typs Airbus A380-800. Angesichts der allgemein erkennbaren Abkehr der Fluggesellschaften von den sehr großen Passagierflugzeugen hin zu etwas kleineren und insbesondere treibstoffsparenden Maschinen, dürften die Zukunftsaussichten sehr ungewiss sein. Denn der Erfolg der Fonds hängt maßgeblich von der Nachnutzung nach Ablauf der 10jährigen Grundmietzeit sowie den Möglichkeiten eines attraktiven Verkaufs zum Ende der Laufzeit hin ab. Singapore Airlines hat etwa die Mietverträge bei den Dr. Peters Flugzeugfonds nach 10 Jahren nicht mehr verlängert, was dort bereits jetzt zu erheblichen Problemen führt, verbunden mit der Einstellung von Ausschüttungen.

Für Anleger, die mit falschen und unvollständigen Angaben zu den Risiken geworben wurden, die mit Beteiligungen an Flugzeugfonds verbunden sind, kommen Schadensersatzansprüche in Betracht. Ein Abwarten, was nach 10 Jahren Grundmietzeit passiert dürfte dabei fatal sein, denn genau 10 Jahre nach dem Erwerb der Beteiligung endet auch die Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche der Anleger. Danach können Ansprüche nicht mehr erfolgreich durchgesetzt werden, auch wenn sich erst hinterher herausstellt, welche Risiken tatsächlich mit der Anlage verbunden waren.

Fonds 189 HL Flight Invest 47

Der Fonds halt ein Flugzeug des Typs Airbus A321-200 und wurde 2008 aufgelegt. Das Investitionsvolumen lag bei 34.600.000 Euro. Mieter ist die insolvente Fluglinie Air Berlin, die das Flugzeug für 10 Jahre geleast hat. Hier gibt es einen Untermietvertrag mit der inzwischen ebenfalls insolventen Tochtergesellschaft Niki Luftfahrt GmbH. 

Fonds 190 HL Flight Invest 48

Der Fonds halt ein Flugzeug des Typs Airbus A321-200 und wurde 2011 aufgelegt. Das Investitionsvolumen lag bei 30.100.000 Euro. Mieter ist die insolvente Fluglinie Air Berlin. Es gibt aber einen Untermietvertrag mit der inzwischen ebenfalls insolventen Tochtergesellschaft Niki Luftfahrt GmbH. 

Fonds 200 HL Flight Invest 49

Der Fonds wurde 2010 emittiert und hält ein Flugzeug des Typs Airbus A380-800. Geleast wird das Flugzeug von der Fluglinie Singapore Airlines. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 195.600.000 US$ und wird zu ca. 43 % über die Anlegereinlagen erbracht und zu ca. 57 % über Fremdkapital. Nachdem Singapore Airlines bei den Dr. Petersfonds die Leasingverträge nicht mehr verlängert, dürfte es spannend bleiben, wie die Anschlussnutzung bei diesem Fonds aussehen wird, wenn der Leasingvertrag 2020 ausläuft.

Fonds 209 HL Flight Invest 50

Der Fonds wurde 2012 aufgelegt. Er hält ein Flugzeug des Typs Airbus A380-800, das die Fluglinie Emirates derzeit least. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 227.076.000 US$ und wird zu ca. 43 % von den Anlegern als Einlagen erbracht und zu ca. 57 % fremdfinanziert über ein Bankdarlehen. Das Flugzeug ist für 10 Jahre an Emirates vermietet. Die Anleger haben erstmals zum 31.12.2028 die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung, wenn das Flugzeug nicht zuvor verkauft werden soll. 

Fonds HL Flight Invest 51

Der Fonds wurde 2014 aufgelegt. Er hält ein Flugzeug des Typs Airbus A380-800, das an die Fluglinie Emirates für 10 Jahre fest vermietet ist mit Verlängerungsoptionen. Das Flugzeug wird finanziert etwa zur Hälfte über die Einlagen der Anleger und zur anderen Hälfte über ein Bankdarlehen.

Betroffene Anleger haben Schadensersatzansprüche, wenn sie bei Abschluss der Beteiligungen nicht ordnungsgemäß informiert und aufgeklärt wurden.

Schädler Narloch Rechtsanwälte Partnerschaft mbB prüfen Ihre Ansprüche bei Flugzeugfonds

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